Alte Leuchten durch LED-Systeme ersetzt
In einem metallverarbeitenden Betrieb wurden aus Energieeinspargründen Leuchten mit KVG gegen neue LED-Systeme ersetzt. Bei einem System leuchten nun in der Aus-Funktion die LEDs mit verminderter Beleuchtungsstärke weiter; es fließt ein Strom von ca. 340 mA pro Lichtband. Der Hersteller gibt an, dass durch eigene Versuche eine Wirkleistung von 0,8 W/Leuchte ermittelt wurde, und empfiehlt, diesen Verbrauch hinzunehmen, da es sich hierbei ja nur um geringe Mehrkosten handele. Der Kunde möchte das jedoch nicht hinnehmen und verweist darauf, dass für ihn „Licht aus“ bedeutet, dass es absolut dunkel ist. Außerdem möchte er z. B. am Wochenende im Hinblick auf den Brandschutz alle Stromkreise in den Werkhallen vom Netz trennen. Das ist jedoch mit dem Leuchtensystem nicht möglich. Wie ist diese Situation zu bewerten? Des Weiteren kam es an anderen neuen Leuchten sowie an zahlreichen Treibern zu einem Ausfall. Eine Netzanalyse ergab, dass die Grenzwerte der DIN EN 50160 am Verknüpfungspunkt eingehalten werden. Können Sie Gründe für diese Ausfälle nennen?