Funktionsweise der Schleifenimpedanzmessung
In unserem Unternehmen diskutieren wir die Funktionsweise der Schleifenimpedanzmessung. Wie misst ein Messgerät die Schleifenimpedanz, also den möglichst niederohmigen Widerstand (im Fehlerfall) zwischen L (auf mögliche Fehlerstelle) und angeschlossenem PE?
Wir messen natürlich immer als erstes die niederohmige Anbindung des PE an allen berührbaren leitfähigen Teilen, die im Fehlerfall unter Spannung stehen könnten. Wir wissen auch, dass die Messung des Netzinnenwiderstandes in den VDE-Normen nicht gefordert wird. Das ist für uns unverständlich und bedeutet für uns, dass das Messgerät ohne diese Messung keine in Ohm gemessene Information darüber hat, ob der Außenleiter einer Schleife 50 m oder bei z. B. 1,5 mm2 unzulässigerweise sogar 100 m lang ist und die Schleife L-N (und so natürlich auch L-PE) demnach 200 m lang ist.