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Leseranfrage

Zu „Schutz durch RCDs auf Baustellen“

Ausgabe 5/2020

Mit großem Interesse habe ich Ihre Leseranfrage „Schutz durch RCDs auf Baustellen“ in ep 08/18 [1] gelesen. Folgende Situation: Ein Baustromverteiler ist mit einem RCD Typ A 0,3 A ausgerüstet. In einem daran angeschlossenen Folgeschrank ist ein RCD Typ B mit 0,03 A eingebaut (Stromflussrichtung: Typ A Richtung Typ B). Bei einer Diskussion vertrat ein Kollege folgende Meinung zu dem Aufbau einer Baustromanlage mit hintereinander geschalteten RCDs Typ A und B in den verschiedenen Baustromverteilern: Diese Anordnung wäre zulässig, wenn ein RCD Typ A 0,3 oder 0,5 A einem RCD Typ B 0,03 A vorgeschaltet ist. Ich persönlich kann diese Aussage nicht teilen. Ein RCD Typ A würde bei einem durch ein FU-Gerät erzeugten Gleichfehlerstrom größer 6 mA voraussichtlich in die Sättigung gehen. Egal, ob der Auslösestrom 30 mA oder 500 mA beträgt. Was sagen Sie dazu?

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