Zu Leiterquerschnitten in Schaltschränken
Wir fertigen Schaltschränke für den industriellen Bereich. Hier kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten bei der Auswahl des notwendigen H07V-K-Aderleitungsquerschnitts. Mein Ansatz gemäß DIN VDE 0298-4 (VDE 0298-4) [1] lautet:
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Auswahl der Strombelastbarkeit Ir für vereinbarte Betriebsbedingungen gemäß Tabelle 3, Spalte 6 bzw. 7 (da Verlegung der Aderleitung im Verdrahtungskanal des Schaltschranks erfolgt).
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Ermittlung Umrechnungsfaktor für Umgebungstemperatur gemäß Tabelle 17. Für H07V-K mit zulässiger Temperatur von 70 °C bei 55 °C Umgebungstemperatur gilt somit der Faktor 0,61.
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Ermittlung Umrechnungsfaktor für Häufung gemäß Tabelle 21. Die Schaltschränke werden öfter voll bestück. Somit käme bei 20 Stromkreisen der Faktor 0,38 zum Zuge.
Ist mein Ansatz korrekt oder sind für die Schaltschrankfertigung andere Ansätze möglich? Für mich stellt sich zudem die Frage, wie die durchaus sehr üblichen Häufungen in Schaltschränken bei der Strombelastbarkeit zu betrachten sind, da sich somit Querschnitte ergeben, die sich nicht mehr am Betriebsmittel anschließen lassen. In unseren Schaltschränken gibt es in den Verdrahtungskanälen Querschnitte bis 50 mm2. Im Bereich der Anschlussklemmen im unteren Raum sowie im vertikalen Kanal ist eine Häufung von 60 Stromkreisen durchaus möglich.