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Leseranfrage

Einbindung in den Schutzpotentialausgleich

Ausgabe 12/2021

Obwohl das Thema Potentialausgleich im ep bereits vielfach beleuchtet wurde, ist mir noch immer nicht vollständig klar, ob Kabeltrassen in den Schutzpotentialausgleich einbezogen werden müssen. Meinem Verständnis nach müssen fremde leitfähige Teile, welches ein Potential in das Gebäude einführen können, in den Schutzpotentialausgleich einbezogen werden. Eine Kabeltrasse, welche innerhalb des Gebäudes verläuft, gilt meines Erachtens nicht als fremdes leitfähiges Teil. Wie ist aber der Fall zu betrachten, dass eine Kabeltrasse unter Spannung steht (durchgescheuertes Kabel) und nicht in den Potentialausgleich einbezogen ist? Hier besteht doch die Gefahr der Körperdurchströmung beim Berühren. Auch wenn die verlegten Leitungen doppelt isoliert sind, besteht eine reale Wahrscheinlichkeit des oben beschriebenen Falls. Wie bewerten Sie, dass Lüftungskanäle mit einbezogen werden müssen, aber eine Überbrückung von Isolierstellen (Segeltuchstutzen) nicht erforderlich ist. Die Lüftungskanäle stellen jedoch nicht zwingend ein fremdes leitfähiges Teil dar, ebenso wenig wie Heizungsrohre. Unterliege ich hier einem Verständnisproblem oder haben sich die Normen geändert?

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