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Leseranfrage

Potentialausgleich in Netzwerkschränken

Ausgabe 6/2011

Gemäß der Norm DIN EN 50310 ist auf der Verbraucherseite eines 230-VVerbraucherstromkreises (Netzwerkschrank) nur noch die niederohmige Vermaschung zwischen dem Schutzleiter (aus der Stromversorgung/ USV) und dem Potentialausgleichsleiter des Netzwerkschranks zulässig. Dieser Sachverhalt wird in der Norm auch anhand einer Zeichnung dargestellt. Mit Hilfe von Sonderlösungen (vorgeschaltete Abzweigdose im Schrank) wurde dieser Anforderung bisher Rechnung getragen.

Gibt es eine bereits fertig konfektionierte Steckdosenleiste (Schuko), die einen herausgeführten Anschluss für den Potentialaus gleichsleiter aufweist, mit dem der Einbau der Steckdosenleiste in einem 19-Zoll-Netzwerkschrank und damit auch der geforderte niederohmige Anschluss des Netzwerkschranks an das Potentialausgleichsnetzwerk möglich ist?

Dies würde dann natürlich auch einen messtechnischen Nachweis erfordern. Bisherige Recherchen bei den Lieferanten von Netzwerkschränken (und von Steckdosenleisten) ergaben nur Achselzucken bzw. sogar Aussagen, dass diese niederohmige Verbindung nicht zwingend auszuführen ist. Doch wenn ich Bild 6 der Norm DIN EN 50310 genauer betrachte, ist meiner Ansicht nach genau diese Vermaschung gefordert.

Ist der hinsichtlich des Potentialausgleichs hochohmige (bzw. nicht genauer defi nierte) Einbau einer SK-I-Steckdosenleiste (z. B. mit eloxiertem Alu-Gehäuse) in einem Netzwerkschrank zulässig?

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