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Leseranfrage

Erder für ein Biogas-Blockheizkraftwerk

Ausgabe 11/2011

Meine Fragen beziehen sich auf ein Biogas- BHKW. Zwei Container, von denen der eine das BHKW und der andere die Schaltschränke zur Stromverteilung enthält, befinden sich auf jeweils einem 0,3 m hohen Betonsockel und stehen 100 m auseinander. Die Anlagen beider Container sind mit einem Kabel NAYY-J 4 x 185 mm2 verbunden. An jeden Container ist ein im Erdreich verlegter Edelstahl- Ringerder V2A 3,5 mm x 35 mm angeschraubt. Nachdem der Kabelgraben aufgefüllt war, kam die Forderung, die beiden Erdungsanlagen miteinander zu verbinden. Mit Bandstahl V2A war das aber nicht mehr möglich, sodass durch das vorhandene Leerrohr eine Verbindung mit NYY 1 x 50 mm2 Cu gezogen wurde.

Besteht die Verpflichtung, Erder in Edelstahl auszuführen? Ist die Verbindung zwischen beiden Erdungsanlagen notwendig und wenn Ja, wo sind die entsprechenden Forderungen zu fi nden? Würde es auch ausreichen, NYY 1 x 25 mm2 dafür zu verwenden, wie es als mögliche Begrenzung in VDE 0100-540 angegeben wird?

Welche Art von Edelstahl (V2A oder V4A) muss für Banderder verwendet werden? Gibt es Probleme mit der elektrochemischen Korrosion infolge des Anschlusses des Banderders V2A an den verzinkten Container?

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